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Bauabzugssteuer - Abrechnung

Normen

§§ 48 ff EStG

Information

Sofern die Verpflichtung zum Steuerabzug besteht (Bauabzugssteuer), behält der Leistungsempfänger 15% des Rechnungsbetrags ein und führt diesen an das Finanzamt des Leistenden ab (vgl. Bauabzugssteuer - Zuständiges Finanzamt, Bauabzugssteuer - Abführung). Diese 15 % werden dem Leistenden von der ihm zustehenden Rechnungssumme der erbrachten Bauleistung zunächst vorenthalten.

Es muss aber sichergestellt sein, dass der Leistende später sein Geld erhält (Bauabzugssteuer - Anrechnung). Daher ist der Leistungsempfänger verpflichtet, mit dem Leistenden über den einbehaltenen Steuerabzug abzurechnen und diesen zu informieren (§ 48a Abs. 2 EStG). Dazu hat er dem Leistenden (Auftragnehmer) einen Abrechnungsbeleg zu erteilen, der folgende Angaben enthalten muss:

Dieser Abrechnungsbeleg ist keine Steuerbescheinigung. Es reicht auch aus, wenn der Leistungsempfänger dem Leistenden eine Kopie bzw. den Durchschlag der Steueranmeldung übersendet.

Alle Beiträge sind nach bestem Wissen erstellt. Eine Haftung für den Inhalt kann jedoch nicht übernommen werden. Für Aktualität und Vollständigkeit übernehmen wir keine Gewähr. Durch Änderungen der Rechtslage kann die Information bereits überholt sein. Juristische und steuerliche Informationen dienen der ersten Orientierung. Diese Informationen ersetzen keine Beratung.
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